MV lockert Einreiseverbot ab 1. Mai

Stand: 24.04.2020 05:06 Uhr  – NDR 1 Radio MV

Blick über den menschenleeren Strand von Binz. © NDR Foto: Franziska Husmann

Die Landesregierung plant demnach weitere Lockerungen beim MV-Tourismus in fünf Phasen. (Archivbild)

Besitzer von Zweitwohnungen dürfen ab Anfang Mai wieder nach Mecklenburg-Vorpommern kommen. Auch für die Campingplätze läuft der Betrieb langsam wieder an: Dauercamper dürfen ihre Plätze nutzen, allerdings nur dann, wenn sie ihren Hauptwohnsitz hier im Land haben. Das ist ein Ergebnis des Tourismusgipfels am Donnerstagnachmittag zwischen Branchenvertretern und Landesregierung. „Wir wollen anknüpfen an die alte Erfolgsgeschichte, haben aber das Ziel, zu einem sicheren Tourismus unter Corona-Zeiten zu kommen“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Damit setzt die Landesregierung im Tourismus erste vorsichtige Lockerungen um. Die Regelung betrifft einerseits einen Teil der rund 67.000 Personen, die Zweitwohnsitze in Mecklenburg-Vorpommern haben und andererseits den Großteil der rund 11.000 Dauercamper. Dabei gilt jedoch: Wer einen Dauercampingplatz hat und von außerhalb kommt, der muss diesen Dauercampingplatz auch als Zweitwohnsitz gemeldet haben.

NDR 1 Radio MV  Die Nachrichten 23.04.2020 16:00 Uhr 

Nach Gesprächen mit der Tourismusbranche hat die Landesregierung erste Lockerungen MV lockert Einreiseverbot ab 1. Mai weiterlesen

Urlauber nicht mehr erwünscht

Kein Tourist zu sehen – das ist selten am Zinnowitzer Stand. In der Regel schlendern an dem Strand auf Usedom in Mecklenburg-Vorpommern zumindest ein paar Urlauber entlang. Doch diese Woche wurde beschlossen, dass die Zufahrten zu Ostseeinseln wie Usedom, Rügen oder Poel wegen der Corona-Pandemie streng kontrolliert werden sollen. Urlauber sollen die Touristenzentren verlassen. Grund für die Abriegelung sei, dass die Gesundheitssysteme der Inseln nicht auf eine größere Zahl von mit dem neuen Coronavirus infizierten Menschen vorbereitet sind, hieß es. dpa/nd

Foto: Sebastian Kohls

Bundesausgabe vom Sa, 21.03.2020 – Seite 2

Urlaubsreisen ins Tourismusland MV vorerst unmöglich

ndr.de
 

Landesregierung berät über Finanzhilfen für Wirtschaft

NDR

NDR Logo

Stand: 17.03.2020 06:18 Uhr  – NDR Kultur

Die rot-schwarze Landesregierung berät heute Einzelheiten der am Montag angekündigten Reise-Einschränkungen und Geschäfts-Schließungen. Auf die Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus hatten sich der Bund und die 16 Bundesländer verständigt. Auf der Sitzung am Dienstag geht es um das Hilfspaket für die Wirtschaft des Landes.

Hilfspaket von 100 Millionen Euro eingeplant

Vielen Betrieben, insbesondere im verarbeitenden Gewerbe, im Handel und im Gastgewerbe drohen infolge der Corona-Krise massive Umsatzeinbußen. Wie Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) sagte, will das Land den Unternehmen helfen, liquide zu bleiben. Dafür seien 100 Millionen Euro eingeplant. Mit dem Geld solle vor allem Kleinstbetrieben geholfen und höhere Kreditbürgschaften ermöglicht werden. Ziel sei, durch verkürzte Bearbeitungszeiten den Abfluss der Mittel zu beschleunigen. In der Kabinettssitzung am Vormittag in Schwerin geht es auch um die Frage, wann die 18-Uhr-Sperrstunde für Kneipen und Restaurants in Kraft tritt.

Supermärkte, Apotheken, Tankstellen bleiben offen

Das öffentliche Leben wird weiter zurückgefahren, viele Geschäfte vor allem im Einzelhandel müssen schließen, offen bleiben Supermärkte und Apotheken, Tankstellen, Baumärkte und alle anderen wichtigen Läden. Schwesig sagte, niemand müsse sich Sorgen machen, keine Lebensmittel mehr kaufen zu können, im Gegenteil, das soll demnächst auch sonntags möglich sein. Dagegen sollen Urlaubsreisen ins Tourismusland MV vorerst unmöglich

Urlaubsreisen ins Tourismusland MV vorerst unmöglich weiterlesen

Coronavirus: Norddeutsche Inseln für Touristen gesperrt

https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-321.html

Ob Sylt, Fehmarn oder Rügen: Wegen der Ausbreitung des Coronavirus ist Urlaub auf den norddeutschen Inseln für Touristen auf unbestimmte Zeit nicht mehr möglich.

Alle norddeutschen Küstenländer haben wegen der Ausbreitung des Coronavirus ihre Inseln in der Nord- und Ostsee für Touristen gesperrt. Darauf verständigten sich Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen am Sonntagabend, wie die Staatskanzlei in Schwerin mitteilte. Für den Tourismus auf dem Festland werde es ebenfalls Regelungen geben, sagte der Regierungssprecher von Mecklenburg-Vorpommern.

Schleswig-Holstein hatte als erstes Bundesland angekündigt, seine Inseln in Nord- und Ostsee abzuriegeln. Dort ist die Sperre seit 6 Uhr heute früh in Kraft. Zu den betroffenen Inseln gehören Sylt, Amrum, Föhr, Fehmarn und die Halbinsel Nordstrand. Nur Anwohnern, die ihren ersten Wohnsitz auf den Inseln haben oder Beschäftigten, die auf den Inseln arbeiten, ist der Zugang noch gewährt.

Medizinische Versorgung für Inselbewohner sichern

In Mecklenburg-Vorpommern würden die Maßnahmen auf den Inseln Rügen, Usedom, Coronavirus: Norddeutsche Inseln für Touristen gesperrt weiterlesen